Trockentuch vs. Abledern – was ist besser?
Nach der Autowäsche stellt sich oft die gleiche Frage: Abledern wie früher oder doch ein modernes Trockentuch verwenden? Beide Methoden haben das gleiche Ziel, das Auto streifenfrei zu trocknen. Der Unterschied liegt jedoch im Risiko für den Lack und im Ergebnis.
Abledern – die klassische Methode
Das Abledern mit Natur- oder Kunstleder war lange Standard. Es nimmt Wasser gut auf, bringt aber einen entscheidenden Nachteil mit sich: Schmutzpartikel werden nicht aufgenommen, sondern über den Lack gezogen. Selbst kleinste Rückstände können dabei feine Kratzer und Swirls verursachen.
Zudem muss das Leder ständig ausgewrungen werden und neigt dazu, Wasser eher zu verschieben als vollständig aufzunehmen. Besonders auf modernen Klarlacken ist das Abledern daher nicht mehr zeitgemäß.
Trockentuch – die moderne Lösung
Ein hochwertiges Mikrofaser-Trockentuch arbeitet anders. Die feinen Fasern nehmen Wasser in sich auf, statt es über den Lack zu schieben. Dadurch ist die Reibung geringer und das Risiko für Kratzer deutlich reduziert.
Moderne Trockentücher haben eine hohe Saugkraft, müssen seltener ausgewrungen werden und ermöglichen ein schnelles, streifenfreies Trocknen – selbst auf großen Flächen.
Ein weiterer Vorteil: Gute Trockentücher sind lackschonend, vielseitig einsetzbar und lassen sich einfach waschen. Richtig gepflegt halten sie deutlich länger als ein Ableder.
Was ist also besser?
Im direkten Vergleich gewinnt klar das Trockentuch. Es ist:
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schonender für den Lack
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effektiver beim Wasseraufnehmen
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einfacher in der Anwendung
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moderner und sicherer für heutige Fahrzeugoberflächen
Fazit
Das Abledern gehört eher in die Vergangenheit. Wer Wert auf Lackschutz, sauberes Ergebnis und langfristige Werterhaltung legt, sollte immer zu einem hochwertigen Trockentuch greifen. Es trocknet nicht nur besser, sondern schützt dein Auto auch vor unnötigen Mikrokratzern – und genau darauf kommt es nach der Wäsche an.